Vorbericht Bezirksligaspiel TSV Pöttmes-SSV Höchstädt
(JFI). Zum Duell der alten Rivalen kommt es an diesem Sonntag, wenn die Höchstädter Bezirksliga-Fußballer nach Pöttmes reisen. „Ich weiß nicht genau wieso“, freut sich Höchstädt Sportlicher Leiter Hannes Ziegler auf die Auswärtsaufgabe, „aber die Partien gegen den TSV hatten und haben immer noch einen Flair von Lokalderby, trotz der für die Bezirksliga großen Entfernung. Ein Grund könnte sein, das beide Mannschaften in den vergangenen gemeinsamen Bezirksligajahren immer um den Aufstieg mitspielten.“
Auch im vergangenen Jahr waren der TSV unter den drei Topteams zu finden und belegten letztendlich den undankbaren dritten Platz. In dieser Saison lief in der Vorrunde für Pöttmes überhaupt nicht rund, was sich in der Tabelle widerspiegelt.
In der Winterpause fand nun ein Trainerwechsel statt, anstelle des zum SV Echsheim gewechselten Martin Schreier versucht Wolfgang Seitz, das Team wieder in sichere Gewässer zu führen. Bereits in der Vorbereitung zeigten die guten Resultate, das sich beim morgigen Gegner etwas getan hat, der 4:0-Auswärtssieg beim direkten Tabellennachbarn VfB Oberndorf beeindruckte. „Sicherlich ist der TSV besser als ihr derzeitiger Platz“, glaubt auch Hannes Ziegler, „in der Rückrunde kommen die Pöttmeser da sicherlich raus.“ Allerdings werden die Donaustädter alles daran setzen, das nicht gerade sie dazu beitragen. In der Vorrunde gelang der Jurida-Truppe nach einem aus Sicht der Donaustädter nicht gerade „berauschenden“ Leistung ein 3:2- Last-Minute-Sieg, den SSV-Stürmer Thomas Kehrle mit der letzten Aktion der Begegnung sicher stellte. Für die morgige schwere Auswärtsaufgabe steht SSV-Spielertrainer Peter Jurida sein nahezu kompletter Kader zur Verfügung, sieht man
von Torhüter Christian Häring wegen seines Auslandaufenthaltes und den beiden Langzeitverletzten Christoph Brink und Michael Mayerle ab. Mit dem Einsatz des etatmäßigen Kapitäns Mayerle ist gegenwärtig in zwei bis drei Wochen rechnen, bis dahin dürfte die langwierige Bauchmuskelverletzung aus der Hallensaison weitgehend abgeklungen sein.
Voraussichtliche Aufstellung:
Niederhofer; Schwenkreis, Lorenz, Brink F., Nuraj, Skrotzki, Bunk, Jurida, Zweigardt, Grimminger, Sluka, Ruisinger, Kehrle, Baselt, Korselt
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Spielbericht TSV Pöttmes-SSV Höchstädt (1:0) 1:0
(JFI). Mit einer katastrophalen Leistung vor allem in der ersten Spielhälfte verabschiedeten sich die Höchstädter bei ihrem Auftritt mit einer 0:1-Auswärtsniederlage beim alten Rivalen TSV Pöttmes. "Mit dieser Leistung und Einstellung werden wir schweren Zeiten entgegen gehen", mahnte auch ein enttäuschter Hannes Ziegler nach der Begegnung, "gerade in der ersten halben Stunde waren wir eigentlich gar nicht existent, die Pöttmeser hatten ein leichtes Spiel mit uns."
Ins gleiche Horn blies auch SSV-Abteilugsleiter Johann Mayerle nach dem enttäuschenden Auftritt: "In den nächsten beiden Begegnungen wird sich zeigen, in welche Richtung wir uns bewegen werden, das muß der Mannschaft bewußt werden."
Von Spielbeginn an waren die TSV`ler gleich richtig in der Partie, die Rothosen brachten ihrerseits keinen Fuß auf den Boden. So mußte in der ersten halben Stunde das Aluminium auf Seiten der Donaustädter herhalten. Letztendlich war es dann TSV-Stürmer Jürgen Obele, der für die hochverdiente 1:0-Führung in der 15. Spielminute für seine Farben sorgte, als er nach einem wie schon erwähnten Leichtmetalltreffer von Kushtrim Gabrica abstaubte. Nur drei Minuten später krachte nach einem Freistoß von Holger Schafnitzel wiederum das Gebälk, als ein sehenswerter Freistoß am Kreuzeck landete, weitere zwei Minuten später war es TSV-Angreifer Stefan Schmid, der aus spitzem Winkel die Querlatte anvisierte. Die erste Möglichkeit auf Seiten der Rothosen datierte dann aus der 25. Spielminute, als nach Flanke von Felix Ruisinger in der Mitte Nicolas Korselt zum Kopfball hochstieg, aber mit etwas zuviel Rückenlage das Spielgerät neben den langen Pfosten setzte. Auf der Gegenseite rettete nach 36 Spielminuten diesmal nach einem Schuß von Obele nicht das Metall, sondern SSV-Keeper Bernd Niederhofer war mit einem Fußreflex zur Stelle und vereitelte schlimmeres. Mit dem Pausenpfiff wäre das Zwischenergebnis beinahe auf den Kopf gestellt worden, als ein Kopfball von Spielrtrainer Peter Jurida nach Flanke von Florian Lorenz nicht sein Ziel fand. Die zweite Hälfte sah dann eine verbesserte Höchstädter Mannschaft. Die Abwehr stand dabei einiges besser als im ersten Abschnitt. Die Hausherren verlegte sich dabei mehr aufs Kontern und ließen die Gäste kommen. Vier Minuten waren gespielt, als Korselt nach Vorarbeit vom eingewechselten Thomas Kehrle den Ausgleich auf dem Fuß hatte, das Leder aus kürzester Distanz aber freistehend volley über die Querlatte jagte. Die Rothosen versäumten es in dieser Phase mehr Druck aufzubauen und beschäftigten die TSV-Abwehr zu wenig. "schrecklich mit anzuschauen", meinte auch ein Höchstädter Zuschauer, "in dieser Phase kann man ein Spiel drehen, wenn der Wille da ist." Zehn Minuten später wären die Höchstädter für ihre beinahe für ihre Harmlosigkeit an diesem Tag belohnt worden, als Stephan Schwenkreis nach einem Ruisinger-Eckball am langen Eck frei zum Kopfball kam, das Leder aber aus kürzester Entfernung ins Außennetz setzte. Für die Donaustädter geht es nun in den kommenden Spielen gegen Jettingen und Wiesenbach schon um die Fahrtrichtung, wohin der Zug in dieser Saison rollen soll. Allerdings bedarf es dazu einer gewaltigten Steigerung, um in diesen Begegnungen bestehen zu können.
TSV: Münch; Braun, Eisenhofer, Weiss, Gabrica, Schmid (67. Yuerekli), Schafnitzel, Weisshaupt (78. Regnet), Meitinger, Seitz, Obele
SSV: Niederhofer; Schwenkreis, Zweigardt (85. Sluka), Nuraj, Bunk, Skrotzki, Ruisinger, Jurida (46. Kehrle), Grimminger (46. Brink F.), Korselt, Lorenz
Tore 1:0 Obele (16.)
Schiedsrichter: Bucher (SC Sandersdorf)
Zuschauer: 200