Vorbericht VfB Oberndorf-SSV Höchstädt

(JFI). An ungewohnter Stelle hielt Höchstädt`s Spielertrainer Peter Jurida seine letzte Spielerversammlung vor Beginn der neuen Bezirksligasaison ab. Da das Höchstädter Sportheim urlaubsbedingt bis zum ersten Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen den SC Altenmünster noch geschlossen ist, schwor Jurida seinen Mannen im Gasthof Pabst auf das Kommende ein. „Am Samstag gilts“ begann Höchstädt`s Coach die Spielerversammlung, „die Oberndorfer als Aufsteiger werden alles in die Waagschale werfen und wir werden entschlossen entgegenhalten. Wenn wir unsere individuellen Stärken mit der mannschaftlichen Geschlossenheit bündeln, werden wir auch erfolgreich in die Saison starten.“ Stärken und Schwächen der heutigen Gastgeber wurden gründlich analysiert, als Dreh- und Angelpunkt wurde neben Antreiber und Spielertrainer Stefan Ferber noch der frühere Tapfheimer und Gundelfinger Markus Wittmann ausgemacht, der die Fäden im Mittelfeld zieht. Prunkstück bei den Oberndorfer ist jedoch sicherlich die Abwehr, in der abgeschlossenen Kreisligarunde stellten sie die beste Defensive. Die gilt es für die von der Grundhaltung offensiv ausgerichteten Rothosen zu knacken, ohne jedoch die eigene zu vernachlässigen. Jurida muß zum Punktspielauftakt auf Grund von Verletzungen noch auf den einen oder anderen Akteur verzichten. Neben den verletzten oder angeschlagenen Stefan Schwenkreis und Florian Baselt ist der Einsatz von Goalgetter Nicolas Korselt noch äußerst fraglich, über seinen Einsatz wird erst nach dem Aufwärmprogramm vor der Begegnung entschieden. Als Ersatztorhüter wird heute Höchstädt`s Trainer der 2. Mannschaft Peter Piak fungieren, da die Donaustädter mit der Suche nach einem weiteren Keeper noch nicht fündig beziehungsweise einig geworden sind. Man darf also gespannt sein, ob sich die Rothosen beim euphorischen Aufsteiger durchsetzen können, um so in der neuen Liga eine erste „Duftmarke“ zu setzen.

Voraussichtliche Aufstellung:
Häring, Piak; Brink Ch., Brink F., Skrotzki, Bunk, Jurida, Zweigardt, Mayerle, Santamaria, Grimminger, Sluka, Ruisinger, Kehrle, Moltschanow, Korselt
________________________________________________________________________

Spielbericht SSV Höchtädt-VfB Oberndorf (0:0) 1:0

(JFI). Eine unnötige Niederlage, ber letztendlich nicht unverdiente Niederlage fingen sich die Bezirksliga-Fußballer der SSV Höchstädt zum Saisonauftakt in Oberndorf ein. Zwar hatte die Rothosen über die gesamte Partie gesehen ein Chancenplus, waren jedoch im Abschluß zu harmlos. So kam es wie es kommen musste, als VfB-Spielertrainer Stefan Färber mit einem Freistoß zwei Minuten vor dem Spielende für die Entscheidung sorgte.
Unter keinem guten Stern stand schon die Vorbereitung zur Partie, als sich Höchstädt`s Spielertrainer Peter Jurida beim Aufwärmen verletzte. Jurida lief zwar mit der Startelf auf, musste aber nach zwanzig Minuten die Segel streichen, da die Schmerzen zu groß wurden. In dieser Anfangsphase hatte die Rothosen auch eindeutig mehr vom Spiel, vergaben hier aber auch schon leichtfertig ihre ersten Möglichkeiten. So tauchte Nicolas Korselt bereits nach dreißig Sekunden nach einem weiten Ball von Michael Mayerle vor dem VfB-Gehäuse, seine Direktabnahme aud halblinker Position strich aber übers Kreuzeck. Nur zwei Minuten später scheiterten die Angriffsbemühungen der Gäste in der vielbeinigen VfB-Abwehr, die mit Glück und Geschick das Leder aus der Gefahrenzone brachten. Die erste Chance für die Gastgeber ergab sich nach elf Spielminuten, als SSV-Keeper Christian Häring gegen den frei vor ihm auftauchenden Färber klärte. Bis zum Halbzeitpfiff boten sich den Donaustädtern noch einige Möglichkeiten, die erste hatte Neuzugang Felix Ruisinger (20.) freistehend vor VfB-Keeper Stephan Kunze sowie Nicolas Korselt (35. und 43.), der nach Flanken von Ruisinger und Sandro Santamaria ebenfalls das Spielgerät am starken Heimkeeper vorbei brachten.
Im zweiten Spielabschnitt egalisierten sich beide Mannschaften weitgehend, der Kampf stand im Vordergrund. Tormöglichkeiten blieben Mangelware, einzig eine Direktabnahme vom Oberndorfer Spielmacher Markus Wittmann in der 64. Spielminute sorgte für etwas Aufregung. Als sich beide Mannschaften schon mit dem Remis anfreundeten, sorgte ein weiter Ball aus der VfB-Abwehr für die Vorentscheidung. Den durchgebrochenen Wittmann holte nach einem Stellungsfehler der SSV-Abwehr Uli Bunk per Notbremse vor der Strafraumkante von den Beinen und sah folgerichtig den roten Karton. Zu allem Überfluß verwandelte Färber wenn auch etwas glücklich den daraus resultierenden Freistoß direkt und sorgte so für den Fehlstart der Rothosen . Am kommenden Mittwoch muß im heimischen Josef-Konle-Stadion gegen den SC Altenmünster eine deutliche Steigerung kommen, um den Fauxpas gegen den Aufsteiger wieder geradezu rücken.


VfB: Kunze; Weinberger M. (79. Weinberger Ch.), Zgudziak, Rödl (66. Probst), Speer, Heckel, Stuber, Färber, Schiele, Wittmann, Rettinger (46. Fischer)

SSV: Häring; Ruisinger, Zweigardt, Bunk, Skrotzki, Santamaria, Jurida (21. Brink Ch, 73. Brink F.), Grimminger, Korselt (66. Kehrle), Mayerle, Sluka

Tore: 1:0 Färber (88.)

Gelbe Karten: Zgudziak, Rödl – Zweigardt, Santamaria, Korselt

Rote Karten: Bunk (87. Notbremse)

SR: Augustin (Augsburg)

Z: 250